Andalusien Rundreise - Die Tour




Hallo, ihr Lieben!
Mittlerweile bin ich schon wieder eine Woche zurück aus dem Urlaub und der graue Alltag hat mich wieder. Glücklicherweise habe ich abertausende (nicht gelogen) Fotos gemacht und kann mich jetzt mit dem Anblick noch ein wenig erinnern. Ich will aber natürlich unsere Eindrücke mit euch teilen und beginne nun mit der Tour, wohin es ging, wie wir gereist sind und welche Städte wir besucht haben. Genaueres werde ich in einzelnen Blogposts mit euch teilen, dabei kann ich euch mehr Fotos zeigen.
Nach unserer Portugal Reise vor zwei Jahren war mir schon klar, dass ich so etwas noch einmal machen möchte. Die Idee nach Andalusien zu reisen kam mir schon letztes Jahr, allerdings etwas zu knapp um noch alles zu organisieren. Heuer war ich etwas früher dran um mir genauer Gedanken zu machen welche Route wir wählen sollten.


Der Flug: Zuerst habe ich mich informiert wohin Flüge von Wien aus gehen, da dieser für uns der einfachste Flughafen ist. Hauptsächlich gibt es Verbindungen nach Malaga und Jerez de la Frontera, also habe ich mich nach den Preisen erkundigt. Ungefähr einen Monat vor Abflug gab es die Flüge nach Malaga von Austrian Airlines um gut 200€ pro Person (Hin- und Rückflug), allerdings bin ich mir nicht sicher ob ein Gepäckstück im Preis enthalten war, da es im Buchungsverlauf eine extra Auswahl mit Aufpreis dafür gab.
Mehr Glück hatte ich auf tui.at. Dort gibt es nicht nur Pauschalreisen, sondern auch Flüge zu buchen. Zum selben Datum, allerdings nach Jerez de la Frontera, gab es Verbindungen für 146€ pro Person, inklusive einem Gepäckstück (23kg). Die Fluglinie war dieselbe, die Flugzeiten recht angenehm (Hinflug 9:45Uhr, Rückflug 14:05Uhr).
Auch toll: Am Flug gab es Essen von Do&Co, auch wenn beim Rückflug das Fleischgericht ausging.



Die Tour: Um in jeder Stadt genug Zeit zu haben entschieden wir uns nur den westlichen Teil Andalusiens abzuklappern und Städte wie Granada und Cordoba für ein anderes Mal übrig zu lassen. Zuerst blieben wir ein paar Tage in Jerez, sind dann nach Sevilla um danach ein Mietauto zu holen und über Ronda zur Costa del Sol zu fahren. Weiter der Küste entlang ging es dann über Gibraltar und Tarifa die Costa de la Luz rauf nach Cadiz.


Die Fahrmittel: Spaniens Städte sind nicht bekannt für ihre großen und günstigen Parkplätze, also versuchte ich die Reise so zu planen, dass wir nicht unnötig ein Auto mieten. Vom Flughafen Jerez in die Stadt haben wir den Zug genommen, da dieser nur 7min fährt und unser Hotel ca. 900m vom Bahnhof entfernt war. Das Ticket haben wir direkt am Bahnhof gekauft.
Um nach Sevilla zu kommen haben wir schon vorab ein Hin- und Retourticket für den Zug gebucht, da dieses um einiges günstiger war (ca. 16€ pro Person). Dabei bekommt man aber ein zug- und platzgebundenes Ticket, ist also nicht flexibel.
Nach Sevilla sind wir in Jerez am Flughafen wieder ausgestiegen, da wir von Zuhause aus ein Mietauto gebucht hatten. Tipp: Schaut vorher genau wo eure Abholstation ist! Sixt hat lustigerweise die Station an einer Tankstelle und nicht am Flughafen (bis Oktober 2016). Wenn man bei der Buchung die Flugnummer angibt wird man auch ohne Probleme von einem Sixt Auto abgeholt. Wir mussten etwas telefonieren bis alles geregelt war.
Für den Rest der Reise (9 Tage) hatten wir einen VW Polo und ich kann euch ein Mietauto nur empfehlen!
Leider gibt es viele Aufschläge für "Jungfahrer" (unter 25 Jahren), die mich persönlich richtig ärgerten. Immerhin habe ich meinen Führerschein schon über 7 Jahre, da gibt es bestimmt 25-Jährige die ihn kürzer besitzen. Also zahlt es sich aus mehrere Seiten zu durchforsten um ein günstiges Angebot zu finden.

Noch ein Tipp: Bei einem VW Polo ist der Kofferraum nicht der größte. Denkt daran wenn man mehr als einen großen Koffer hat, da es dann schon eng wird. Außerdem sind Kratzer und Dellen in Spanien keine Seltenheit, kaum ein Auto ist unversehrt. Deswegen zahlt sich eine gute Versicherung aus (lest eure Mietkonditionen!).


In den Städten direkt sind wir kaum öffentlich gefahren. Den Bus haben wir nur in Sevilla genutzt, da der Bahnhof nicht sehr zentral liegt. Eine einfache Fahrt kostet 1,40€ und wird direkt im Bus beim Fahrer bezahlt, auch sehr unproblematisch.


Parkplätze: Bei den Hotels am Besten davor schon nachfragen ob Parkplätze vorhanden sind und ob sie etwas kosten. Genauere Details dazu gibt es pro Stadt/Hotel in den jeweiligen Blogposts. Es gibt auch viele Parkhäuser, achtet da aber auf die Kosten, da diese meist in Cent/Minute angegeben sind und sich schnell aufsummieren.

Lebensmittel: Kleine Obstgeschäfte oder (wie ich finde, eigenartige) Geschäfte mit Krimskrams und Getränke gibt es relativ oft. Große Lebensmittelgeschäfte sind teilweise eher schwierig auf gut Glück zu finden, also informiert euch lieber, bevor ihr durstig durch die Straßen irrt. Denn das Wasser ist oft nicht gut, in vielen Hotels schmeckt es nach Chlor und lädt nicht zum Trinken ein.



Das war mal ein kleiner Einblick, mehr Eindrücke folgen bald.
Lasst mir gerne einen Kommentar da, wenn ihr noch Sachen wissen wollt!
Viele weitere Fotos zeige ich euch auch auf meinem Instagram (@Minavarina).

Alles Liebe
Mina
X






Kommentare