Andalusien Rundreise - Costa del Sol, Estepona



Nach einer Woche in der Hitze Spaniens waren wir mehr als nur reif für das Meer. So ging es nach Ronda nun endlich an die Costa del Sol, an den Rand von Estepona. Auch hier hätte ich gerne einiges anders geplant, aber gerade wenn man aufs Geld schauen will ist das nicht so leicht. 
Schon alleine die Autofahrt ans Meer war richtig cool. Die kurvige Straßen, gute Musik und natürlich der Mann an meiner Seite machten richtig Spaß. 


Die Unterkunft: Gerade an der Costa del Sol war die Suche nach einem Hotel richtig schwierig, da man natürlich gerne in Strandnähe wäre aber auch nicht ein paar hundert Euro pro Nacht zahlen möchte. Wir haben dann ein Apartment im Aparthotel Autosole gebucht, welches mit dem Auto richtig einfach zu erreichen war und sogar eine eigene Garage hatte. Die Lage war nicht besonders gut, so war der Strand zwar in Fußnähe, hieß aber auch sicher 15 Minuten gehen. 
Das Apartment an sich war gut, recht geräumig und hatte eine kleine Küche mit Esstisch, und sogar einen Balkon. Es hieß, es werde nur alle 3 Tage sauber gemacht, also hatten wir während unserer Zeit dort immer und überall Sand. Die Unterkunft an sich hatte nichts schlechtes an sich, wer jedoch einen richtigen Urlaub am Meer machen möchte, sollte sich etwas anderes suchen. 




Die Umgebung: Leider gab es runderherum einfach gar nichts. Bis auf ein paar Strandverkäufer mit Hüten, Sonnenbrillen und Tüchern konnte man am Meer nichts bekommen. Es gab zwar in der Nähe unseres Apartments einen Burger King und einen Lidl, aber selbst die waren eher umständlich, vor allem wenn man den Tag am Meer verbringen möchte. 
Ich hab mir ziemlich schnell gewünscht zumindest vorübergehend in einem All. Inkl. Hotel zu sein. So haben wir selber Frühstück gemacht und gekocht, da es auch schwierig war irgendwo ein ansprechendes Hotel zu finden. 
Wir haben auch überlegt nach Marbella zu fahren, doch alleine die Information über wenige Parkplätze hat uns abgeschreckt. So genossen wir einfach ein paar Tage am Meer. 

Das Wetter: Man sagt zwar, dass Andalusien auch toll für (Wind-)Surfer sei, doch so windig wie es dann tatsächlich war hatte ich nicht erwartet. Den ersten halben Tag am Strand konnten wir noch genießen. Am späten Nachmittag ist dann ein so starker Wind aufgezogen, dass die restliche Zeit am Strand fast unangenehm war. Durch den Wind bekam man Sand überall hin und selbst der Sonnenschirm nützte kaum noch, weder für Schatten noch gegen den Sand. Der Wellengang im Meer machte dafür umso mehr Spaß und ich ließ mich so lange es ging mit meinem Donut treiben. 

Gibraltar: Eigentlich hatte ich für Gibraltar einen extra Tag mit Übernachtung in Algeciras eingeplant. Nachdem uns aber am Strand schon recht schnell die Langeweile überkommen hat entschieden wir uns frühzeitig für einen Tag nach Gibraltar zu fahren. Da wir dort aber so viel erlebt haben, werde ich dem einen eigenen Beitrag widmen! 





Wenn man es gerne gemütlich hat, bzw. was erleben will, sollte man an der Costa del Sol wohl eher ein Hotel mit mehr Angebot direkt am Strand, und in einer belebteren Stadt wählen. Da wir zwar in Estepona waren, der eigentliche Ort aber doch ein Stück entfernt war sind wir dort auch nicht hingekommen. Marbella stelle ich mir sehr schön vor, wenn man eine Parkmöglichkeit hat, oder abends zu Fuß ins Hotel zurückkehren kann. 
Nach den heißen Tagen davor war es auf jeden Fall eine gute Möglichkeit zu entspannen und für uns arme Studenten auch kein Problem mal etwas einfacher zu leben. 

Nach 3 Nächten an der Costa del Sol ging es für uns nach Algeciras für einen kurzen Zwischenstopp. Was wir dort alles angestellt haben kommt dann auch bald! 




Wir haben somit nur einen sehr kleinen Teil der Costa del Sol gesehen und gerade von Marbella wird immer wieder geschwärmt. War jemand von euch schon mal dort und kann ein Hotel empfehlen?

Alles Liebe
Mina

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