Bilderwand - Tipps und Tricks


Seit ich im April in meine Wohnung gezogen bin war klar, dass ich eine schöne Bilderwand brauche! Ich hatte schon in früheren Wohnungen einige Bilder an den Wänden, doch alle im klassischen 10x15cm Format und ich wollte endlich andere, größere Bilder. Dabei bin ich kein Fan davon Drucke zu kaufen, da ich ja doch selber einiges an Fotografien auf der Festplatte liegen habe. 
Trotz allem war ich mir immer unsicher wie und wo ich damit anfangen soll, also wollte ich meine Erfahrung mit einer Bilderwand mit euch teilen! 

Angefangen hat es dann im November als es den Juniqe Adventkalender gab und ich davor schon überlegt hatte mir ein paar Illustrationen zu gönnen. Denn im Gegensatz zu Fotografien kann ich Illustrationen leider nicht selber machen. Nach einem kurzen Blick auf die Posterauswahl habe ich ihn kurzerhand bestellt. Zugegeben es sind nicht alle meine absoluten Favoriten, ich glaube aber bei der Auswahl im Shop hätte ich mich eh nicht entscheiden können! Noch dazu war der Preis für 24 Poster einfach unschlagbar und alle gleichzeitig aufhängen würde sowieso nicht gehen. 
Lustigerweise habe ich dann nach der Bestellung einen Gutschein wählen können und ich nahm mir einen 50€ Gutschein von posterxxl.com! Der galt zwar erst ab einer 100€ Bestellung, aber das sollte auch kein Problem sein. 
Genug jetzt zu der Vorgeschichte, ich geb' euch jetzt ein paar Tipps, wie ihr am besten eine Bilderwand gestaltet und erzähle euch auch von meinen Fehlern! 


1.        Macht euch Gedanken, wie ihr die Bilderwand haben wollt! 
Für mich war klar, dass ich keine klassischen Familienfotos aufhängen möchte, sondern Bilder, die man „eher“ als Fotografien ansehen könnte. Das heißt ich wollte Landschaften, Gebäude, Tiere und eventuell das eine oder andere „gestellte“ Foto mit Menschen. Die meisten davon waren aus diversen Urlauben oder Ausflügen und somit als schöne Erinnerungen gedacht. 
Noch dazu wollte ich die Bilder eher hell, aber nicht zu gesättigt haben. Dazu habe ich viele Fotos bearbeitet und manchmal mehr Farbe rausgenommen als ich normalerweise tun würde. Der Gedanke dahinter war, dass ich meine Wand nicht mit Farben überladen möchte und es stimmig aussehen sollte. 
Dazu ein Tipp: Je nachdem in welchem Raum ihr die Bilder aufhängen wollt könnt ihr mit der Sättigung/dem Farbschema variieren. Außerdem würde ich darauf achten welche Farben schon sehr präsent im Raum sind. Mein Wohnzimmer hält sich eher in weiß und etwas violett, das wollte ich mit den Bildern nur ergänzen und nicht zerschlagen. 
Am besten kopiert euch dann die Fotos in einen Ordner, so seht ihr schon ein bisschen wie sie zusammenspielen. 
        


2.        Seit euch dem Platz und der Bildergrößen bewusst! 
Ich habe sogar zwei Bilderwände gestaltet, davon ist eine eher beschränkt, und die andere recht großzügig. Für letztere habe ich einen einfachen Trick angewandt: Da ich die Bilder über meinem Sofa wollte, habe ich die Maße davon hergenommen. In meinem Fall sind das genau 2m (da ich aber bald ein größeres Sofa möchte, habe ich ca. 2,5m als Breite genommen). Dann habe ich ein Bild eines Sofas in Word kopiert und versucht die Breite davon meinem echten Sofa anzupassen. So waren 20cm in Word die 2m Breite meines Sofas.  Dann habe ich die Bilder in das Word eingefügt und sie in verschiedenen Größen angeordnet um zu sehen wie ich es mir vorstellen könnte. Denkt aber daran, den Bilderrahmen miteinzuberechnen, da der doch viel Platz braucht!

3.        Achtet auf die Formate von Bildern und Bilderrahmen! 
Manchmal hilft es, sich mittels Papier diverse Größen zusammenzustellen um ein Gefühl für das Format eines Bildes zu bekommen. Ich habe einige A4 Blätter zusammengeklebt um z.B. ein 40x50cm Format zu bekommen. 
Natürlich könnt ihr diese auch als Schablonen an die Wand kleben, bei mir hat es aber die Wand ruiniert und ich hatte ein kleines Stück Farbe in der Hand.



Bei den Formaten gebe ich euch zwei wichtige Tipps: Nehmt nicht zu viele verschiedene Formate! (In meinem Fall finde ich 40x50cm, 30x40cm, 20x30cm und ggf. Quadratische ausreichend) 
Und informiert euch VORHER welche Bilderrahmen üblich sind! Ausgenommen euch ist der Preis egal, sind nämlich die verschiedenen Formate sehr limitiert. 
Übliche Rahmen sind 20x30cm, 30x40cm, 40x50cm, 50x60cm, 50x70xm, oder auch 30x30cm. Da gibt es natürlich auch die Möglichkeit mit Passepartouts zu arbeiten, diese sind oft beim Rahmen inkludiert oder auch separat zu kaufen. Die Formate davon sind aber so ziemlich dasselbe wie bei den Rahmen! Will man also eine andere Größe oder gar ein Panorama müsste man sich den Rahmen/das Passepartout oft extra machen lassen, was natürlich mit Kosten verbunden ist! 

Ich hab mich bei den Rahmen an Weiß gehalten und nur vereinzelt schwarze genommen. Da kommt es natürlich wieder auf eure Vorstellung an, bei den meisten meiner Bildern finde ich den weißen Rand sehr ergänzend, wobei schwarz dann den Kontrast bildet. 
Die meisten meiner Rahmen habe ich bei Leiner und XXXLutz gekauft, was vor allem daran liegt, dass ich da relativ leichten Zugang hatte und die dort auch nicht so teuer sind. 
Ich finde die unterschiedlichen Rahmen machen die ganze Wand zusätzlich spannend. Neben klassischen, schmalen Rahmen, habe ich auch breite, welche mit und welche ohne Passepartout und sogar welche, bei denen das Glas nicht direkt am Bild liegt. Dadurch, dass die meisten Weiß sind, wirkt das alles immer noch ruhig auch wenn die Bilder oft detailreich und die Rahmen unterschiedlich sind. 



4.      Holt euch Hilfe beim Aufhängen! 
Zu zweit geht es natürlich viel leichter! Fangt mit dem größten Bild an, dieses bildet idealerweise auch den zentralen Punkt, wobei es natürlich nicht total mittig hängen muss und eine Asymmetrie sehr gut wirken kann! Dann geht Schritt für Schritt, Bild für Bild weiter. Haltet das Bild an die Wand wo es hin soll und markiert eventuell die Stelle mit einem Bleistift. Da die Rahmen meist Haken an unterschiedlichen Stellen haben müsst ihr das natürlich auch beachten. Ich habe oft den Abstand zur oberen Kante des Rahmes abgemessen, sowie die Breite des Rahmens. Von der Breite nehmt ihr die Hälfte, plus den Abstand den ihr vom anderen Bild haben wollt. So weit geht ihr dann vom Bild weg und runter wo der Haken des Bildes ist, dort kommt der Nagel rein! 

Falls ihr mehrere Bilder habt kann es sehr kompliziert und schwierig sein, die Abstände dabei halbwegs gleich zu halten. Falls ihr ein Stück Holz habt könnt ihr dieses ganz leicht als Abstandsmesser zwischen den Bildern verwenden. 
Oder ihr gebt euch mit kleinen Ungenauigkeiten zufrieden! 



Ich jedenfalls LIEBE meine Bilder! Diese lösen jedes Mal wenn ich sie ansehe so ein wahnsinniges Gefühl von Freude in mir aus! 
Mein Wohnzimmer wirkt jedoch jetzt ganz anders, anstatt der langweiligen, weißen Wände hängen da nun Bilder. Statt eines beruhigenden, einfachen Kontrasts habe ich nun das Gefühl mein Chaos mehr zu sehen. Ist zum Beispiel mein Sofa durcheinander macht es mich viel schneller nervös als es vorher war. Noch dazu wirkt es jetzt viel voller und dadurch auch kleiner, dafür ist meine Wohnung jetzt gemütlicher und heimeliger als es davor war. 

Vorerst werde ich die Anordnung so lassen, trotzdem kann man die Illustrationen natürlich ganz schnell austauschen und das Gesamtbild verändern.

PRO TIPP: Bis 29. Jänner gibt es -40% auf alles bei Posterxxl!
Ich werde mir auf jeden Fall das große Bild noch einmal im richtigen Format bestellen und vielleicht noch ein paar andere zum Austauschen. Der Versand war auch recht flott, die Bilder sind früher angekommen als es hieß.

Durch diese Bilder ist mir jetzt aufgefallen, dass die Katze falsch hängt, also hab ich gleich was zu tun! Einige der Bilder habe ich auch schon auf Instagram gezeigt und falls ich mal wieder eine Änderung vornehme seht ihr es dort bestimmt! (@minavarina)

Habt ihr viele Bilder aufgehängt? Oder gefällt euch das gar nicht?
Ich liebe es und bin so zufrieden damit!

Alles Liebe
Mina
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Kommentare

  1. Hallo Mina,
    sehr schön!
    Ich finde eine Bilderwand auch eine tolle Sache und hab auch viele meiner Fotos zu Hause aufgehängt. So hast schöne Momente und Impressionen immer vor dir, z.B. auch jetzt im Winter hab ich Sommerfotos vom Wörthersee aufgehängt...
    Deine Bildauswahl gefällt mir auch sehr, so ein Foto von der Hofburg hab ich auch!
    Ciao Markus
    www.instagram.com/markusjerko

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